Diese Seite existiert aus einem eher unromantischen Grund: Ich wollte einen Ort, der mir gehört. Kein Profil auf einer Plattform, deren Layout sich alle achtzehn Monate ändert, und keine Timeline, in der ein Beitrag nach zwei Tagen verschwunden ist.
Was hier entsteht, ist bewusst schlicht — und das ist auch schon die halbe Aussage.
Kein Build-Schritt
menzi.tech ist handgeschriebenes HTML, eine CSS-Datei und rund
hundert Zeilen JavaScript. Kein Framework, kein Generator, keine
Abhängigkeiten, kein node_modules. Was im Repository
liegt, ist exakt das, was der Browser bekommt.
Das ist keine Nostalgie. Es ist dieselbe Überlegung, die ich auch in der Lösungsarchitektur anstelle: Jede Abhängigkeit ist etwas, das in zwei Jahren gepflegt, aktualisiert oder repariert werden muss. Für eine persönliche Seite mit einer Handvoll Unterseiten ist ein Build-Prozess kein Gewinn, sondern eine Verpflichtung. Ich möchte 2029 eine Datei öffnen, einen Absatz ändern und fertig sein — nicht zuerst herausfinden, warum sich die Toolchain nicht mehr installieren lässt.
Nichts, was nach Hause telefoniert
Keine Analytics, keine Cookies, keine eingebetteten Widgets. Die Schrift liegt als lokale Datei im Repository, statt von einem fremden CDN geladen zu werden. Damit stellt die Seite genau null Anfragen an Dritte — und ich muss niemandem einen Cookie-Banner zumuten, den ohnehin niemand liest.
Die zuverlässigste Komponente ist die, die es nicht gibt.
Worüber ich schreiben werde
Vor allem über Dinge, die in Projekten tatsächlich passiert sind. Ich habe wenig Interesse an Beiträgen, die eine Technologie zusammenfassen, deren Dokumentation es schon besser erklärt. Näher liegt mir:
- Die Grenze zwischen Standard und Eigenentwicklung — wann sich eine Custom Page lohnt und wann sie nur teurer Standard ist.
- ALM und Governance in der Power Platform: Umgebungsstrategie, Solution-Schnitt und Releases, die planbar bleiben.
- Integrationen, die aus Plugins und Flows herausgewachsen sind, und der Weg zu einer entkoppelten Architektur auf Azure.
- Pro-Code in einer Low-Code-Welt: Plugins, PCF und die Testinfrastruktur, die es dafür braucht.
Firmen- und Kundennamen bleiben dabei aussen vor. Was übrig bleibt, ist ohnehin der interessante Teil: die Ausgangslage, die Entscheidung und das, was danach anders war.
Frequenz
Keine. Ich schreibe, wenn etwas es wert ist, und lasse es sonst bleiben. Ein leerer Blog ist ehrlicher als einer, der mit Beiträgen gefüllt wird, weil es der Weg zum MVP verlangt.
Wer etwas dazu zu sagen hat — eine Korrektur, ein Widerspruch, ein besserer Weg — erreicht mich unter david@menzi.tech.